10:00 Uhr – Frauen a Cappella
Niloufar Groffe und Ensemble Bordoni der Mädchenkantorei Basel
Ein vielfältiges Programm mit Chormusik für Frauenstimmen quer durch die Epochen mit dem Ensemble Bordoni der Mädchenkantorei Basel.
Niloufar Groffe besucht das Gymnasium Oberwil mit Schwerpunkt Spanisch. Im Jahr 2025 hat sie ein halbes Jahr in Valencia, Spanien verbracht, um die Kultur und Sprache kennenzulernen. Seit ihrer Kindheit singt sie in der Mädchenkantorei Basel, spielt Oboe und tanzt Flamenco. Für ihre Maturarbeit hat sie das Thema Musik für Frauenstimmen a cappella gewählt und wie ein solches Programm an Schulkinder vermittelt werden kann.
Das Ensemble Bordoni der Mädchenkantorei Basel bietet den erfahrensten Sängerinnen der Chorschule die Möglichkeit, eigenständiges Repertoire zu erarbeiten und als Ensemble oder gemeinsam mit dem Konzertchor der Mädchenkantorei Basel sowie mit renommierten Partner:innen in Erscheinung zu treten.
11:00 Uhr – Laissez durer la nuit
Francisca Näf & Jean-Christophe Groffe – Gesang
Silke Gwendolyn Schulze – Blockflöten
Vincent Flückiger – Erzlaute
An der Wende vom 16. zum 17. Jahrhundert vollzieht sich eine Revolution in der Musikgeschichte: Die Entstehung der Oper, die Blütezeit der italienischen Monodie, das Aufkommen der bedeutendsten „Songs” der englischen Musikgeschichte lange vor den Beatles sowie die Zelebrierung der „französischen” Spleen mit der Entstehung eines neuen Genres, der Air de cour. Als Bindeglied zwischen Volksmusik und Hofmusik handelt es sich um ein Repertoire aus kleinen, intimen Formen, die Stimmen und Instrumente vereinen, die sich in die Sanftheit der Salons einfügen.
Francisca Näf studierte Gesang und Chorleitung in Neuchâtel, Zürich, Den Haag (NL) und Basel. Bereits während des Studiums spezialisierte sie sich auf zeitgenössische Musik. Es erfolgte 2008 die Gründung des Ensembles SoloVoices, einem Vokalensemble für zeitgenössische Musik. An der Schola Cantorum Basiliensis absolvierte sie den Studiengang AVES (Advanced Vocal Ensemble Studies). Neben ihrer Tätigkeit bei SoloVoices singt sie in professionellen Ensembles wie der Bach-Stiftung St. Gallen, dem Vokalensemble Zürich und dem Ensemble Vocal Origen und wirkt bei freien Musiktheaterprojekten mit.
Jean-Christophe Groffe ist wegen seiner fundierten Kenntnisse und Erfahrungen im alten und zeitgenössischen Repertoire gefragt. Er ist Leiter von Thélème, einem Ensemble, das sich einer offenen und originellen Interpretation von Werken der Renaissance verschrieben hat, und co-Leiter des Ensembles SoloVoices, das sich mit experimenteller Musik beschäftigt. Jean-Christophe Groffe arbeitet mit Künstlern unterschiedlicher Horizonte zusammen, darunter Sting, und setzt damit seinen Wunsch fort, die Grenzen der Musikgenres zu überschreiten.
Silke Gwendolyn Schulze, geboren und aufgewachsen in Lörrach, studierte Blockflöte, Dulzian, Schalmei sowie Einhandflöte und Trommel. Mit Ensembles wie Cantar Lontano, La Grande Chapelle, Capella de Ministrers, Le Miroir de Musique, La Morra oder ihrem eigenen Ensemble quidni spielte sie Konzerte in Europa, Südamerika und Japan. Besonders interessieren sie Instrumente der Renaissance mit Doppelrohrblatt und Flöteninstrumente des Mittelalters. 2017 erschien ihre Solo-CD «The Medieval Piper», die das vielfältige Instrumentarium und Repertoire eines mittelalterlichen Pfeifers präsentiert.
Vincent Flückiger wurde in Freiburg (Schweiz) geboren. Er studierte Laute in der Klasse von Hopkinson Smith an der Schola Cantorum in Basel. Er tritt regelmässig in der Schweiz und im Ausland mit den Ensembles «Gemelli», «Les Passions de l'Ame» und «Le Poème Harmonique» auf. Ausserdem spielt er Laute und E-Gitarre im Crossover-Ensemble «Melankhôlia» mit der Mezzosopranistin Marina Viotti und ist für die Sampler im Ensemble für improvisierte elektroakustische Musik «Magnetic Bach» zuständig.