From far beyond Chrysanthemums and November Fog
Brandon Garbot – Violine
Marco Scilironi – Klavier
Ein Konzert zwischen Stille und Ekstase, Erinnerung und Aufbruch: John Cages fragile Klangminiaturen rahmen ein Programm, das fernöstliche Poesie und amerikanische Vision verbindet. Toru Takemitsus schwebendes Meisterwerk entfaltet eine traumartige Klanglandschaft voller Farben und Atem. Im Zentrum steht dabei Charles Ives’ kraftvolle zweite Violinsonate – ein musikalisches Panorama aus Natur, Volksmusik und spiritueller Erhebung, zugleich wild, zärtlich und visionär.
Der amerikanische Geiger Brandon Garbot wuchs in Portland, Oregon, auf und erhielt dort seine erste musikalische Ausbildung. Studien führten ihn nach Cleveland zu William Preucil, an das Curtis Institute of Music zu Ida Kavafian und Arnold Steinhardt sowie an die Hochschule für Musik Basel zu Rainer Schmidt. Seine Laufbahn ist geprägt von intensiver kammermusikalischer Tätigkeit, mit Auftritten bei Festivals wie Verbier, Gstaad und Ravinia sowie Kooperationen mit Künstlern wie Sol Gabetta, Kim Kashkashian und Helena Winkelman. Als Solist konzertierte er mit Orchestern in den USA und Europa. 2022 erhielt er den Kiefer-Hablitzel | Göhner Musikpreis. Er ist Mitglied des Quatuor Aviv.
Als leidenschaftlicher Kammermusiker trat Marco Scilironi beim Lucerne Festival, beim Festival Sommets Musicaux de Gstaad, bei LuganoMusica, im Beethoven-Haus Bonn und in der Maison der la Radio in Paris auf und wurde mehrfach zu Open Chamber Music Prussia Cove eingeladen. Er gab Solokonzerte auf modernen wie historischen Tasteninstrumenten und wurde 2014 mit dem Musikpreis der Fondazione Renzo Giubergia (Turin) ausgezeichnet. Nach seinem Studium in Italien und an der Hochschule für Musik Basel prägte ihn besonders der Unterricht bei Claudio Martínez Mehner, Rainer Schmidt, Ferenc Rados und Rita Wagner.